Ein Bild und seine Geschichte: Stunde Null auf dem Seil

Seltaenzerin Koeln

Die Bundesrepublik Deutschland ist mit ihren 70 Jahren eine relativ junge Demokratie. Wenn man in die Gründungsjahre zurückschaut, zeigt sich ein von inneren und äußeren Verwüstungen der Naziherrschaft schwer gezeichnetes Land. Die Fotografie eines Unbekannten kann als ikonisches Bild der unmittelbaren Nachkriegszeit verstanden werden: Die „Stunde Null auf dem Seil“, wie wir das Bild genannt haben, verdichtet auf eindringliche Weise das Gefühl, ohne Halt und Netz in eine neue Zeit zu gehen.


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Demokratischer Schwung, der einen Dämpfer erhielt: Was lief schief bei der Wiedervereinigung?

„1989: Sieg der Demokratie oder Auftakt zum Zerfall des Westens?“ – Die Frage stand über der Diskussionsrunde am 7. Oktober in der Black Box im Gasteig. Sie zitiert eine These des Historikers Norbert Frei, der bei der Veranstaltung zwischen Adriana Lettrari und Stephan Bickhardt auf dem Podium saß. Die Analysen des Historikers trafen auf die persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen zweier Zeitzeug*innen aus dem Osten der Republik – eine interessante Begegnung, über die Michael Meyen ebenso interessant berichtet:


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