Orte der Demokratie: „Zum Goldenen Anker“

Die Schillerstraße 34 im Müncher Bahnhofsviertel: Ein dreistöckiges Wohnhaus aus dem vergangenen Jahrhundert, im Erdgeschoss ist das orientalische Restaurant „Derya“. Rechts davon eine Bäckerei, die noch selber backt, links ein Hotel und daneben die Durchfahrt zur Innung für Elektro- und Informationstechnik. Gegenüber gibt es eine Table-Dance-Bar, die aber nur wenig frequentiert ist, da sie abseits der anderen Bars und Clubs dieses Quartiers liegt. Wir sind hier im ruhigen Teil des südlichen Bahnhofviertels, wo wenige Häuser weiter das Klinikviertel beginnt.


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Orte der Demokratie: Die Theresienwiese

„Die Revolution ist nicht die Demokratie. Sie schafft erst die Demokratie.“
— Kurt Eisner

Die bestehende Demokratie ist harmlos, bunt und dreht sich. So zumindest scheint es Ende September beim Blick aus einer der vier Sichtluken der Bavaria-Statue am westlichen Rand der Theresienwiese. Festzelte und Fahrgeschäfte werden aufgebaut, Fressbuden und Toilettenhäuschen zusammengezimmert. Dazwischen arbeiten zahllose Menschen an den Vorbereitungen zu Münchens berühmtestem Großereignis.


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Ein Experiment

1919 – 1949 – 1989

Diese Jahreszahlen stehen für Dreh- und Angelpunkte der relativ jungen demokratischen Tradition Deutschlands. Die Münchner Volkshochschule nimmt die Jubiläen der Weimarer Verfassung, des Grundgesetzes sowie der friedlichen Revolution in Ostdeutschland zum Anlass für ihr Schwerpunktprogramm Das Experiment – Deutschland und die Demokratie.


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